Die Herausforderung
In großflächigen Möbelhäusern hängen Verkäufe an Momenten: eine Beraterin in der Nähe, wenn Kundschaft an einem Produkt verweilt, ein Einkaufswagen zur Hand, wenn sich jemand für einen großen Kauf entscheidet. Ein multinationaler Möbelhändler wollte beides quantifizieren.
Die Lösung
Seit 2021 arbeitet der Händler mit Ariadne in Häusern in Europa und Nordamerika, misst Besuche und Verweildauern auf Abteilungsebene und verknüpft sie mit den eigenen Verkaufsdaten. Zwei Studien stechen heraus: eine zur Korrelation von Mitarbeiterpräsenz und abgeschlossenen Verkäufen in einer einzelnen Abteilung und eine, die die Verfügbarkeit von Einkaufswagen als eigenes messbares Objekt verfolgt.
Das Ergebnis
In der Teppichabteilung folgte in 88% der Fälle ein Verkauf, wenn Mitarbeitende stark präsent waren, gegenüber 13% bei Abwesenheit; 87% der entgangenen Verkäufe fielen mit geringer Personalpräsenz zusammen. Die Einkaufswagen-Studie ergab, dass Käufe um bis zu 46% steigen können, wenn Wagen zuverlässig verfügbar sind, wobei Kundschaft mit Wagen rund 30 Euro mehr pro Besuch ausgab als mit Korb. Beide Studien sind als Whitepaper veröffentlicht.
